Werkstattgespräche 2013 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Iris Marreel   
Montag, 16. September 2013

„Nach dem Dialog ist vor dem Dialog“

Wir wollen das Jahr 2013 nutzen, um Ergebnisse der langjährigen Netzwerkarbeit zu sammeln, zu dokumentieren und Bedeutung und Einfluss dieser Praxis auf aktuelle Entwicklungen und gesellschaftliche Trends deutlich machen.

Dazu ist eine Reihe von Werkstattgesprächen angesetzt, die sich ausgewählten Handlungsfeldern widmen:

  • Mentoring und Patenschaftsprojekte
  • Friedensinitiativen, Zeitzeugenarbeit und Gedenkkultur
  • Gemeinschaftliches Wohnen in generationengerechten Kommunen
  • Generationsübergreifende Arrangements im Spannungsfeld von freiwilligem Engagement und Freiwilligendienst
  • Intergenerative Medienpädagogik und Kulturprojekte
  • Netzwerkarbeit und Schwerpunkte der Sozialministerien der Länder
  • Generationendialog am Schnittpunkt von social entrepreneurship und kommunalen Beteiligungsformen

Es ist unser Anliegen, die Pionier- und Aufbauarbeit der Initiativen und Gruppierungen zu würdigen, die Wirkungen ihrer Arbeit zu betrachten und unter dem Gesichtspunkt ihrer Nachhaltigkeit zu bewerten.

Die Erwartung, dass sich Generationenbeziehungen solidarisch gestalten, ist eine der großen Hoffnungen, die mit dem demographischen Wandel verbunden sind. Auch das Projektebüro steht mit seiner Arbeit für solche Perspektiven. Gern wird aber übersehen, dass es sich dabei um keinen Automatismus handelt, sondern im besten Falle um das Ergebnis eines gemeinsamen Ringens.

Kurt Biedenkopf hat das einmal auf die Formulierung gebracht, die Enkel dächten gar nicht daran, die Suppe auszulöffeln... 1)

Eigensinn und Eigeninteresse sind also ebenso gute Gründe in einen Dialog zu treten, wie der Wunsch, jemanden zu unterstützen. Die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und des eigenen Potenzials stehen nicht im Gegensatz, sondern sind durchaus ehrenwerte Motive, aufeinander zuzugehen. Auch schwankende Haltungen, die das Verhältnis der Generationen belasten können, haben eine andere Seite: „Ambivalenzerfahrungen können der Nährboden für Kreativität sein.“ ²)

Diese Spannungsverhältnisse gilt es zu hinterfragen, um die wirklichen Motive der Projektarbeit und die Hintergründe für die Attraktivität des Generationendialogs besser verstehen und beurteilen zu können.

Nach dem Dialog ist vor dem Dialog.

Die Protokolle, Berichte und Vorträge der Werkstattgespräche finden Sie hier

1) Vgl. http://www.brandeins.de/magazin/-744dc669da/aufstand-von-unten.html
2) Kurt Lüscher, „Generationenprojekte – Generationendialoge“ als Bildung; unveröffentlichtes Manuskript, 2013
Letzte Aktualisierung ( Montag, 9. Dezember 2013 )
 
Werkstattgespräche 2013 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Susann Braune   
Donnerstag, 7. Mrz 2013

Protokolle, Berichte und Vorträge

Werkstattgespräch "Mentoring"
22. Februar 2013 in Berlin

Dokumentation

Blogeintrag von Sebastian Volberg
http://www.sebastianvolberg.de/mentoring-kultur-und-schritte-in-richtung-lobby/

Bernd Schüler

Ein Tandem, viele Wege, viele Ziele - Ambivalenz-Erfahrungen in Patenschafts- und Mentoringangeboten für Kinder und Jugendliche

Programm

Dr. Gabriele Bindel-Kögel
Abenteuer "Tandem-Beziehung!
Abenteuer „Tandem-Beziehung“ (PPP)

Stefanie Corogil
Hürdenspringer, Projektstand
Hürdenspringer, Anschlußperspektiven

Gemeinsame Presseerklärung
anlässlich des Kongresses „Patenschaften brauchen Partnerschaften“
mit Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder und der
Bundesintegrationsbeauftragten Prof. Dr. Maria Böhmer
am 19. und 20. März 2013 in Berlin
Mentoren im Einsatz für Bildung und Integration: Hoffnungsträger brauchen ein stabiles Fundament

Positionspapier
zum ehrenamtlichen 1:1-Jugendmentoring am Übergang Schule – Beruf

Perspektiven der Initiative "viel.stimmig"


Werkstattgespräch
"Gemeinschaftliches Wohnen in generationengerechten Kommunen"
11. Juni 2013 in Berlin

Dokumentation

Programm

Link-Liste

Volker Amrhein
Wie entsteht eine Atmosphäre des Miteinander?

Dr. Michael LaFond
Grenzenlose Ideenvielfalt: Eine Reise zu neuen Wohnformen und Nachbarschaften in Europa

Christine Henseling
Generationenübergreifendes Zusammenleben - Integrierte Wohnkonzepte für Jung und Alt

Vortrag

Ute Hustig
Gemeinschaft ein Leben lang - Praxis in der Gemeinde Nuthetal
Vision: Gemeinsam in Nuthetal leben

Doris Knaier
Generationenprojekte und Initiativen als Anreger kommunaler Entwicklung


Werkstattgespräch "Gedenken"
27. August 2013 in Berlin

Dokumentation

Programm

Dr. Juan Gutierrez
Pflege des Gedächtnisses als Friedensbrücke der Generationen.
Ein Fall.


European Day of the Righteous

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon: Erklärung zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts, 27. Januar 2013

Bianca Ely, Timon Perabo
Kriegskinder - Lebenswege bis heute

Gerd Conradt
VIDEO VERTOV - Ein Leben zwischen Liebe und Revolution

Dr. Sabine Moller
"Erinnern und Vergessen - wie sich Geschichten auf ihrem Weg durch die Generationen verändern"



Werkstattgespräch "Social entrepreneurship und Generationendialog
als Perspektiven der Kommunalentwicklung"
2. September 2013 in Berlin

Dokumentation

Programm

Delia Balzer
WohnMobil 2020

WohnMobil 2020 -Innovative Produkte und Dienstleistungen
für Wohnraum und Mobilität der Zukunft


Dr. Tobias Federwisch (Projektleiter entersocial)
Soziale Ökonomie im ländlichen Raum
Die Rolle von Potenzialentwicklern


Marion Prell
Kommunale Beteiligungsformen und das Leitbild der generationengerechten Kommune

Ger Tielen
Generatie Lab

Film - OOPOEH in het RTL Nieuws



Werkstattgespräch "Engagement -
Generationenverbindende Arrangements im Spannungsfeld von Freiwilligem Engagement und Freiwilligendiensten"
10. September 2013, Berlin

Dokumentation

Programm

Prof. Dr. phil. Gisela Jakob
Zur Rolle bürgerschaftlichen Engagements in der Generationen verbindenden Arbeit

Anna Iris Henkel, Ramboll Management Consulting GmbH
Generationenhäuser - Neue Orte der Begegnung und des Generationen verbindenden Engagements

Erik Rahn, 4 K Projekte, Berlin
Impuls zur 1. Runde
Generationenhäuser - Neue Orte der Begegnung und des Generationen verbindenden Engagements?



Werkstattgespräch "Kulturelle Generationenarbeit"
21. November 2013, Berlin

Dokumentation

Programm

2. Expert/inn/en-Runde "Generationendialog und die Ressource Eigensinn"

Friedericke Salow, Produktionsleitung Theater, GWA St. Pauli e.V., Hamburg
Impuls-Statement

Margot Rexin, Gruppe mittenmang, Berlin
Impuls-Statement




Letzte Aktualisierung ( Freitag, 23. Mai 2014 )
 
Sommer-Forum Generationendialog Hannover 2012 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Susann Braune   
Dienstag, 27. Mrz 2012

Datum: 6. - 8. September 2012
Ort: HCC - Hannover Congress Centrum

Unter dem Motto „Integrationspolitische Aspekte des Generationendialogs“ widmeten wir uns in diesem Jahr einem zentralen Thema des demographischen Wandels: der Einwanderungsgesellschaft. Vor 50 Jahren kamen die ersten „Gastarbeiter“ nach Deutschland. Inzwischen hat in zahlreichen deutschen Städten fast ein Drittel der Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Die Zahl der Kinder aus deutschen und Zuwandererfamilien wird sich in solchen Städten künftig angleichen. Sind wir vorbereitet auf diesen Generationswechsel? Wie sieht das Zusammenleben der Generationen und Kulturen aus? Wo gibt es Beispiele für ein gelingendes Miteinander und welche Aufgaben und Herausforderungen stellen sich?

Mitveranstalter waren neben dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration und der Landeshauptstadt Hannover das Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V. Bundesvereinigung, die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. und der Generali Zukunftsfonds, die sich in den Gesprächsforen mit eigenen Themenschwerpunkten einbrachten. Für den Forschungsaspekt haben wir die Landesinitiative Niedersachsen für generationengerechten Alltag LINGA gewinnen können, die sich speziell für den Nachwuchs stark macht.

Dokumentation


Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 25. April 2013 )
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