GenerationendialogPreis PDF Drucken E-Mail

 

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Das Konzeptbüro „Dialog der Generationen“ vergibt im Rahmen einer jeweils jährlich befristeten Ausschreibung den mit 6.000,- € Preisgeld ausgestatteten GenerationendialogPreis. Angeregt von der Stiftung Apfelbaum haben wir seine Gestalt in einem Prozess gemeinsamen Nachdenkens allmählich entwickelt.

Es geht uns darum einen Aspekt von Generationenprojekten zu beleuchten, dem bislang wenig Beachtung geschenkt wird. Wir richten den Fokus nicht in erster Linie auf die Aktivitäten und Ergebnisse der Projekte, sondern auf den Verlauf und die Qualität der Verständigungsprozesse, die ihnen zugrunde liegen. Der Dialog der Generationen, in den Medien gern als schwankend zwischen den Extremen der Solidarität und heftiger Interessenkonflikte beschrieben, hat sehr viel mehr zu bieten als diese Klischees.

Generationenbeziehungen sind vielfältig und so un-/verbindlich, wie die Individuen, die sich auf sie einlassen oder sich ihnen verweigern. In jedem Fall sind es Grenzüberschreitungen, die jenseits der Horizonte des eigenen Lebensalters, der kulturellen oder historischen Prägungen den Blick in andere Lebenswelten öffnen. Das zeigt sich besonders an den Haltungen, mit denen Menschen der Welt gegenüber treten, in ihr handeln und wirksam werden. Die Begegnung zwischen Jung und Alt wird deshalb nicht selten zum Abenteuer, oder doch zumindest zu einer Erfahrung auf ungesichertem Terrain.

Wir wollen mit dieser Ausschreibung ein Zeichen setzen, das all den Mühen und Herausforderungen, dem Mut und der Ausdauer des geduldigen sich aufeinander Einlassens Anerkennung schafft. Es ist ein Preis, der deutlich machen soll, dass die Stereotype, die in der Öffentlichkeit kursieren, nicht die Wirklichkeit abbilden, sondern dass generationsverbindende Initiativen und Projekte eine echte und manchmal sehr harte Arbeit leisten, deren Früchte sich mitunter erst nach einem langen Ringen und intensivem Bemühen um Verständnis einstellen.

Der Soziologe Kurt Lüscher bringt es auf die Formel, dass Programme unter dem Dach ‚Dialog der Generationen’ im Kern Bildungsprojekte sind. Sie beinhalten besondere Formen des Lernens, die man als Generationenlernen oder als „generative Sozialisation“ bezeichnen kann. Die dabei gesammelten gemeinsamen Erfahrungen wollen wir als Lernprozesse kenntlich machen.

Die Idee des lebenslangen Lernens scheint uns dabei eine angemessene Antwort auf die globalen und lokalen Herausforderungen zu sein. Ihrer Berücksichtigung werden wir besondere Aufmerksamkeit schenken. Besonders die Transite oder Übergänge im Lebenslauf scheinen geeignete Anlässe, Entwicklungsschritte gemeinsam zu bewältigen.

Diese mitunter schwierigen und manchmal abrupt abbrechenden Wege wollen wir erhellen. Wir hoffen, damit einen Beitrag zu leisten, der den Kern der inzwischen zahlreichen Initiativen kenntlicher macht und das Bemühen der Akteure angemessen würdigt.

Weitere Informationen und Anmeldung:


 
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