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| "Die Brücke" |
| "Ein Dorf in der Stadt" ist in Planung - eine Lebens- und Wohngemeinschaft aller Generationen in ökologischer Bauweise, das Projekt richtet sich an alle, die bewußt in einer Gemeinschaft leben, diese mitgestalten, sich gegenseitig unterstützen wollen. Entstehen sollen bis spätestens 2005 40 Wohneinheiten für Menschen über 65 mit einem stationärem Pflegebereich im Sinne der anthroposophisch erweiterten Pflege, 30 Wohneinheiten für Familien mit Kindern und Alleinerziehende, 30 Wohneinheiten für Alleinstehende, eine sozialtherapeutische Wohngruppe (ca. 10 Personen), Gemeinschaftsräume, - weiterhin Arztpraxis, Kinderhaus mit Hort, Jugendbetreuung, Laden, Demeter - Landwirtschaft mit Produktveredlung und -vermarktung, möglichst auch Werkstätten, ambulanter Dienst, Nachbarschaftshilfe, Therapeutikum, Restaurant. |
| Kinderakademie in der Evangelischen Akademie Loccum |
| Die Kinderakademie in der Evangelischen Akademie Loccum existiert seit Januar 2002. Sie bietet Kindern im Alter von 5 - 12 Jahren und ihren erwachsenen Begleitpersonen (Mütter, Väter, Großeltern, Paten, Tanten, Onkel ...) ein Veranstaltungsangebot, in dem sie die Welt aus der Perspektive der Kinder spielend, experimentierend, fantasierend und forschend erfahren und mitgestalten und im intergenerationellen Austausch voneinander lernen. Im 2. Halbjahr 2010 finden drei Kinderakademie-Veranstaltungen statt: 24. - 26. September 2010 "Angsthase und Löwenherz" In unseren kühnsten Träumen sind wir oft mutig wie Löwen – im wirklichen Leben aber wird aus dem Löwenherz oft ein Angsthase ... . Von Angst und Mut erzählen uns viele Märchen und biblische Geschichten: davon, was unser Herz zusammenzieht und uns klein macht und davon, was uns groß und stark macht. Wir hören diese Geschichten, spinnen sie weiter, spielen, malen und werkeln damit und lassen unser Löwenherz daran wachsen! Für Kinder im Alter von 5 bis 7 Jahren und ihre Familien (ca. 50 Personen). 15. - 17. Oktober 2010 "Zahlen, Knobeleien, Experimente" Die Welt der Zahlen als Abenteuer, das es zu entdecken gilt – mit Lust und Geduld, Fantasie und Findigkeit! Wir werden kniffligen Aufgaben auf die Spur kommen, mit Zahlen jonglieren, unsere Kenntnisse beim Bau von„LuWaBo-Fahrzeugen“ unter Beweis stellen und wir werden die Zahlensymbolik im Loccumer Kloster erforschen. Mathematik und Physik mit Köpfchen, Hand und Fuß und Spaß, für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren, ihre Mütter und Väter, Großeltern und Paten, Tanten und Onkel (ca. 50 Personen). 19. - 21. November 2010 "Das ist gemein!" Interkulturelle Kinderakademie Gemein – das sind die anderen: weil sie nicht mit uns teilen, weil sie uns nicht mitmachen lassen, weil sie uns ärgern ... . Gemein – sind das etwa auch manchmal wir selbst? Es geht um Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit im Umgang miteinander und mit der Natur. Und es geht darum herauszufinden, was wir dafür tun können, dass es gerechter zugeht. Wir erkunden das mit Musik und Bewegung, Tanz, Theater und Experimenten. Für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren und ihre Familien (ca. 70 Personen). Nähere Informationen zu allen Veranstaltungen unter www.loccum.de |
| Klexse - Kleine Kinder experimentieren mit Senior-Experten |
| Kleine Kinder brauchen Anregungen, sich mit der eigenen Umwelt zu beschäftigen, ihrem natürlichen Forschungsdrang nachzugehen und mehr über die Zusammenhänge der Natur zu erfahren. Dabei brauchen sie Unterstützung. Hier setzt „Klexse“ mit der Zielvorstellung an, Senior-Experten zu gewinnen, Senior-Experten, die mit Kindern zusammenarbeiten und gemeinsam mit Kindern experimentieren wollen. Ziel soll sein, die kindliche Neugier zu stärken, die Begeisterung für das Experimentieren zu wecken und so bei Kindern die Freude an den Dingen der Natur zu fördern, denn das frühe Experimentieren soll späte Früchte tragen. Die Kinder wachsen in eine technisierte Welt hinein, die sie verstehen und mitgestalten sollen und bereits im Kindergarten können erste naturwissenschaftliche Kenntnisse erworben werden. Zentrale Bedeutung kommt dem Internet-Auftritt www.klexse.de zu. Alle erprobten Experimente werden im Internet verfügbar gemacht und können online abgerufen werden. Interessierte Senior-Experten können zusätzliche Vorschläge für Experimente einbringen. Geeignete Experimente werden ausgewählt und auf ihre Eignung und Durchführbarkeit geprüft. Die Beschreibungen werden durch Skizzen und Fotos ergänzt. Der Internet-Auftritt soll einerseits Wissensbörse sein und andererseits bundesweit Senioren ermutigen, an ihrem Wohnort im Sinne des Projektes selbst aktiv zu werden. Bisher wird das Projekt in drei Kindertagesstätten in Köln und Remscheid mit großem Erfolg realisiert. Eine Ausweitung auf weitere Kindertagesstätten ist vorgesehen. Schulunggsveranstaltungen für Erzieher/innen sind geplant. Die Firma Bungarten GmbH, Kindergartenbedarf in Köln hat als Sponsor des Projektes den Internet-Auftritt finanziert. Die übrigen Kosten haben beide Initiatoren selbst getragen. |
| SiS e.V. | Brücke zwischen Alt und Jung | Konfliktlösung und Gewaltprävention durch bürgerschaftliches Engagement von jungen Alten |
| Allgemeines: Der mittlerweile ständig wachsende Verein wurde von Christiane Richter im Jahre 2001 ohne jede öffentliche Hilfe gegründet. Was sind die Ziele der Initiative? Die demografische Entwicklung zeigt klar auf, dass in den nächsten Jahren etwa ein Drittel der Bevölkerung über 60 Jahre alt sein wird. Hinzu kommt, dass Menschen in der dritten Lebensphase immer jünger, gesünder und leistungsfähiger sind. Daher unsere Überlegungen, in welcher Weise diese teilweise sehr kompetente Population zivilgesellschaftliche Funktionen übernehmen kann. Wenn man die jetzigen gesellschaftlichen Lebensbedingungen betrachtet, ist festzustellen, dass durch äußere Umstände die Generationen streng voneinander abgegrenzt leben. Junge Menschen erfahren nur selten, vor allem in städtischen Lebenswelten, was es bedeutet, Großeltern zu erleben und von ihren Lebenserfahrungen zu profitieren. Hier ist ein Ansatzpunkt zu sehen, um die Verantwortung einer Generation für folgende Generationen zu übernehmen. Im Zusammenhang mit der zunehmenden Gewalt an Schulen sehen wir hier einen Ansatzpunkt und engagieren uns nach einer KOSTENLOSEN Ausbildung zum MEDIATOR bei SiS e.V. freiwillig, weltanschaulich und parteilich unabhängig mit sozial motivierten pädagogisch Erfahrenen und oder Qualifizierten im Projekt SENIORPARTNER IN SCHOOL E.V. mit der vorrangigen Aufgabe der Konfliktschlichtung und Gewaltprävention in allen Schulformen. Aber auch anders Interessierte, die an der Mitgestaltung von sozialen Beziehungen teilhaben möchten, sind selbstverständlich jederzeit willkommen! Die Arbeit von Christiane Richter und der Seniorpartners, also von Ihnen, wurde übrigens für so wichtig erachtet, dass Christiane Richter selbst mit dem Bundesverdienstkreuz und das Konzept und die Arbeit der Seniorpartner SiS e.V. mit einigen bedeutenden Preisen ausgezeichnet wurden. Bemerkungen zum organisatorischen Rahmen: Am Anfang steht stets die von erfahrenen und professionellen MediatorInnen begleitete Ausbildung zum Mediator. Dann geht es an die Schulen, mit denen wir bereits Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen haben. Es werden übrigens nur 2er-Teams an den Schulen eingesetzt. Finanzierung: * Einnahmen aus der Projektarbeit * Mittel des Landes * Mittel des Bundes Anzahl der hauptamtlichen Mitarbeiter/innen: 3 Anzahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen in Berlin: 150 Anzahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen bundesweit: über 350 |
| Voneinander lernen - Schüler unterrichten Senioren am PC |
| Computerkurse im Treffpunkt 50+ Die Anfragen nach Computer- und Internetkursen sind in den letzen Jahren angestiegen, besonders von seitens der älteren BürgerInnen. Die Notwendigkeit diesen Bereich zu fördern zeigt sich, unter dem Aspekt der sich schnell weiterentwickelnden, technisierten Informationsgesellschaft. Die meisten älteren Mitmenschen erfreuen sich einer vitalen Gesundheit und Lebenskraft. Sie wollen ihr eigenes Altern aktiv mitgestalten und sind an neuen Möglichkeiten interessiert. Leider kann nicht von einem selbstverständlichen Zugang zu den sogenannten "Neuen Medien" gesprochen werden und oft können große Bildungseinrichtungen nicht individuell und anforderungsgerecht auf die Bedürfnisse der älteren Mitmenschen eingehen. Daher hat sich der MITTELHOF zum Ziel gesetzt, die Medienkompetenz besonders älterer BürgerInnen aufzubauen und Berührungsängste abzubauen. Es soll in der Zusammenarbeit mit Senioren und ehrenamtlichen Mitarbeitern das Motto "Hilfe zur Selbsthilfe - Miteinander Voneinander lernen" praktiziert werden. Hier arbeitet der MITTELHOF eng mit einer Schülergruppe aus der John-F.-Kennedy Schule zusammen. Die Schüler haben eine gemeinsame Grundüberzeugung: In einer funktionierenden Bürgergesellschaft reicht es nicht aus, sich auf die Leistungen vom Staat zu verlassen. Vielmehr muss die Erwartungshaltung der Bürger angesichts leerer Kassen durch die Bereitschaft anderen zu helfen ersetzt werden. In der John-F.-Kennedy Schule haben sich Schüler zu einer Gruppen „Eine Welt Gruppe“, zusammengeschlossen, um sich zu engagieren. Um ehrenamtlich tätig zu werden, ist ein Teil der Gruppe im Sommer 2003 zur Freiwilligenagentur Steglitz-Zehlendorf gegangen. Dort wurden sie an Projekte vermittelt, u.a. an den Mittelhof, der ehrenamtliche Mitarbeiter suchte, um einen Medienraum mit PC-Unterricht für Senioren zu eröffnen. Die Gruppenarbeit In den letzten 6 Jahren haben sich mehrere Schülergruppen engagiert. Es wurden Kurse, wie z.B. Word für Anfänger, Word für Fortgeschrittene oder Internetkurse durchgeführt. Meistens 4-5 Termine pro Gruppe jeweils 1,5 Stunden. Zur Zeit wird nur ein Kurs „Word für Anfänger“ von 1 Schülerin in Zusammenarbeit mit einer ehrenamtlichen Seniorin angeboten. Andere "reine" Schülerinnenkurse sind in der Planung. Die Kurse werden von zwei bis drei Schülern vorbereitet und durchgeführt. Zu betonen ist, dass bei diesem Ansatz die Älteren keine Hemmungen oder Ängste zu haben brauchen, niemand soll den Gedanken haben, dass er/ sie unfähig ist - hier werden die Senioren an "die Hand genommen" und ihre Fragen werden individuell beantwortet. Dadurch versuchen wir uns auch von herkömmlichen Unterrichtsstrukturen abzugrenzen, bei denen der Lehrer vorträgt und die Bedürfnisse der einzelnen Kursteilnehmer zu kurz kommen. Die unterrichtenden Schüler gehen während der Kurse von Teilnehmer zu Teilnehmer, geben gezielte Hilfestellung und beantworten auch spezielle Fragen zur Anwendung. Hervorzuheben ist, dass die Kurse zwar von der zuständigen Mitarbeiterin vom Nachbarschaftsheim MITTELHOF organisiert und betreut werden, dass die Schüler jedoch den Kursunterricht eigenständig und eigenverantwortlich durchführen. Bisherige Rückmeldungen von Senioren, die bereits einen Kurs abgeschlossen haben, waren sehr positiv und lassen uns auf eine erfolgreiche zukünftige Zusammenarbeit hoffen. Außerdem hat sich gezeigt, dass die anfänglichen Vorurteile von Jung gegen Alt und Alt gegen Jung im Kursverlauf durch eine freundschaftliche Beziehung ersetzt wurden. Es wird viel gelacht, Fotos sind unter www.nachbarschaftsheim-mittelhof.de, Treffpunkt 50plus, Computerkurse, mehr Infos zu sehen. |
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